Verkehrs-Rechtschutzversicherung

Gerade im Straßenverkehr ist die Gefahr in Rechtsstreitigkeiten verwickelt zu werden extrem hoch. Aus diesem Grund, sollte man besonders in diesem Bereich den Abschluss einer Rechtschutzversicherung in Erwägung ziehen.
Besonders sinnvoll ist der Abschluss einer Verkehrs Rechtschutzversicherung für Autofahrer, die ohne Vollkasko oder KFZ-Schutzbrief im Ausland unterwegs sind. Durch die unterschiedliche Rechtslage, den Sprachschwierigkeiten und eventuellen Strafkautionen in den verschiedenen Ländern, kann ein Verkehrsunfall im Ausland sehr schnell zu einem großen Problem werden. Dies gilt nicht nur für Menschen die sich regelmäßig im Ausland aufhalten, sondern auch für Autofahrer die nur einmal im Jahr, zum Beispiel wegen eines Urlaubs, außerhalb Deutschlands sind.

In der Regel gilt eine Verkehrs-Rechtschutzversicherung in ganz Europa. Inklusive Madeira und der kanarischen Inseln. Sollten bei einer Auslandsreise Probleme auftreten, so übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten für Rechtsanwälte, Zeugengelder, Gerichtskosten, eventuelle Gutachterkosten und die entstandenen Kosten des Unfallgegners. Ein deutschsprachiger Rechtsanwalt im fremden Land, kann auch bei den Aussagen bei der Polizei sowie vor Gericht außerordentlich nützlich sein. Er weiß um die Besonderheiten des Rechtssystems und kann ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Verkehrs-Rechtschutzversicherung übernimmt, nach vorheriger Prüfung, alle Kosten die aus Streitigkeiten rund um den Bereich Kfz entstehen. Dazu gehören Schadensersatzforderungen, die Kosten für die Verteidigung in Strafverfahren, Führerschein-Streitigkeiten, Kfz-Vertragsstreitigkeiten und Auseinandersetzungen die sich um die Zahlung der Kfz-Steuer drehen.

Versicherte sind grundsätzlich der Eigentümer, Halter und Fahrer des jeweiligen PKW sowie die Insassen. Auch als Fußgänger kann man die Leistungen einer Verkehrs Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen.

Wichtig ist auf jeden Fall vor Beginn eines Prozesses schriftlich oder telefonisch bei der Versicherung anzufragen, ob sie die Kosten übernimmt. Eine weitere Möglichkeit ist, ist dem Rechtsanwalt zu überlassen bei der Versicherung wegen der Kostenübernahme nachzufragen.

Wenn man sich vor Augen hält was im täglichen Straßenverkehr alles passieren kann, und dann noch die meist sehr hohen Kosten in Betracht zieht, ist der Abschluss einer Verkehrs-Rechtsschutzversicherung eine durchaus lohnende Sache.